Bemerkung eines klugen Mannes:

"Die reinste Form des Wahnsinns ist es,

alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen,

daß sich etwas ändert."

(Albert Einstein, 1879 - 1955)

Liebe Freunde, Mitstreiter u. Kollegen;

daß die Arbeitslosigkeit am Selbstbewußtsein nagt, dürfte jeder schon mal verspürt haben, der etwas länger aus dem Erwerbsleben ausgegrenzt ist.

Folglich muß man sich nicht wundern, daß es Arbeitslose gibt, die sich nicht mehr zutrauen, mit ihrer Wählerstimme etwas ausrichten zu können und sich somit widerstandslos in ihr vermeintliches Schicksal fügen.

Dieser Minderwertigkeitskomplex ist jedoch völlig fehl am Platze, wie sich bei der Wahl in Schleswig-Holstein gezeigt hat.

Schließlich sind es gerade mal 70 Stimmen von immerhin 2,185 Millionen wahlberechtigter Bürger gewesen, die der FDP in Schleswig-Holstein einen Sitz gekostet und dem SSW einen zweiten Sitz im Parlament gebracht haben, womit eine Mehrheit aus CDU und FDP verhindert wurde.

Daß es mit einer durch den SSW tolerierten Minderheitsregierung von SPD und B´90/Grüne nichts geworden ist, lag gar an der Stimmenthaltung eines einzigen Abgeordneten aus den Reihen von SPD, B´90/Grüne und SSW.

Im Grunde hatte es dieser eine Abgeordnete sogar in der Hand, den Kandidaten von der CDU zum Ministerpräsidenten zu machen.

Mehr muß man wohl nicht sagen, zum Machtpotential einer Wählerstimme.

Natürlich kommen nur gezählte Wählerstimmen in Betracht, womit sich jeder Nichtwähler um die Möglichkeit bringt, seine Macht zu demonstrieren.

Im Gegensatz hierzu stehen Arbeitslose, die selbstbewußt zur Wahl gehen, um mit ihrer Form der Stimmenthaltung (Frustwahl) zu demonstrieren, daß sie es als "Zünglein an der Waage" durchaus in der Hand haben, der einen oder der anderen Partei an die Macht zu verhelfen.

Zur Frustwahl braucht Mann/Frau jedoch weitaus mehr Selbstbewußtsein als es Leute an den Tag legen, die jeder x-beliebigen Partei hinterher laufen, die sich mit Begriffen wie "Soziale Gerechtigkeit" - und dergleichen mehr - an die Menschen heran macht, um diese anschließend mit Funktionären zu beglücken, die den ganzen Hartz (Sozialabbau, Menschenhandel, Zwangsarbeit, etc.) über Jahre hinweg bei SPD und/oder Gewerkschaft mitgemacht haben.

Arbeitslose, die glauben, daß sie es nicht nötig haben, bei den anstehenden Landtagswahlen in geeigneter Form auf ihr politisches Gewicht aufmerksam zu machen, haben selbstverständlich auch bei der "Bundestagswahl 2006" keine Zugeständnisse von den politischen Parteien zu erwarten und bleiben damit hoffnungslos auf der Verliererstraße.

Neben ihrem Selbstbewußtsein offensichtlich auch noch den Verstand verloren, haben Menschen, die in Kenntnis all dessen, was die Kommunisten bereits an Leid und Elend über Deutschland gebracht haben, auch noch die *SED/PDS wählen.

Bleibt nur, zu hoffen, daß sich noch möglichst viele Arbeitslose finden werden, die selbstbewußt genug sind, die Frustwahl praktizieren zu können.

Es ist nämlich keineswegs so, daß Mann/Frau von Natur aus dazu bestimmt ist, einer politischen Partei als Stimmvieh zu dienen, um sich anschließend von dieser jahrelang quälen zu lassen.

Wer sich nicht endlich richtig wehrt, wird weiterhin mit Hartz beschert !

Dieser Tatsache sollten wir uns gerade beim Wählen bewußt sein, bevor wieder einmal eine der wenigen Chancen vertan ist.

Weinheim, im Frühling 2005

Karl H. Schrödelsecker

AGErwerbslosigkeit - Region Rhein/Neckar

Come on let's print again !

PRINT